Yuna Card- Preiswerte Prepaid MasterCard ohne gesetzliche Einlagensicherung

In unserer Reihe mit Vorstellungen von Kreditkarten und Prepaid Kreditkarten haben wir uns heute die Yuna Card angesehen. Zusammenfassung: Die Leistungen sind umfangreich, und das Produkt ist nicht teuer. Einziges Manko: Für den unwahrscheinlichen Fall, daß der Kreditkartenherausgeber Pleite geht, greift keinerlei gesetzliche Einlagensicherung.

Bei der Yuna Card handelt es sich um eine MasterCard auf Guthabenbasis. Die Karte ist in gedruckter Form, oder als reine Online- Version verfügbar. Letzteres hat den Vorteil, daß die Versandzeiten einer gedruckten MasterCard entfallen.

Mit der YUNA Prepaid MasterCard kann man international in über 29 Millionen Akzeptanzstellen bezahlen.
Das Produkt arbeitet auf Guthabenbasis, so daß die Verschuldungsgefahr ausgeschlossen ist.

Die Preise sind recht moderat. Die Jahresgebühr beträgt 24,50€ für die gvedruckte Version, und 0€ für die virtuelle MasterCard. Wer seine Yuna Card per Überweisung auflädt, zahlt 3% (aber mindestens 1€) Gebühren. Aufladung mit "Cash- Ticket" kosten nichts.

Die YUNA Card ist ein Produkt der Prepaid Program Company Ltd., International House, 1 Yarmouth Place, London W1J7BU.

Herausgeber der Yuna Card ist eine britische Bank, welche nicht der britischen gesetzlichen Einlagensicherung unterliegt. Das steht auch in den AGB's der Yuna Card: "Die Prepaid Card ist eine elektronische Geldkarte und, obwohl Sie ein Produkt ist, welches der Regulierung durch die englische Finanzdienstleistungsaufsicht (FSA) unterliegt, fällt sie nicht unter den englischen Finanzdienstleistungssicherungsfonds (Financial Services Compensation Scheme) oder eine andere Entschädigungseinrichtung. Es existiert daher keine Entschädigungseinrichtung, um Schäden in Zusammenhang mit der Prepaid Card für den unwahrscheinlichen Fall abzudecken, dass Raphaels Bank oder Barclays Bank insolvent werden."

Kommentar von kerner.de:

Die Yuna Card ist eine moderne Prepaid MasterCard mit vielfältigen Auflademöglichkeiten. Etwas irritiert hat uns, daß als Auflademöglichkeit nicht die gute alte Bank- Überweisung kostenlos angeboten wird.

Wer mit der fehlenden gesetzlichen Einlagensicherung leben kann, kann mit der Yuna Card nicht viel falsch machen. Prepaid MasterCards von Herausgebern mit gesetzlicher Einlagensicherung bieten mehr Sicherheit (z.B. die Prepaid MasterCards der Schwäbischen Bank).

verfasst am 29.08.2010 von .
Stichworte:
Yuna Card, YunaCard
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Bisher 6 Kommentare.
SelinaRose schrieb am 31.03.2011:
Ich würde trotzdem nochmals nachhaken was da los war per email oder auf Facebook und dann kann man schneller klären was passiert ist.
An und für sich ist die Yuna Card sehr zuverlässig, ich hatte weder beim aufladen noch beim bezahlen Probleme!
Maga schrieb am 31.03.2011:
Ich find die Yuna Card ganz praktisch! Hab schon oft damit im Ausland bezahlt. Ich gebe zu, dass ich im Urlaub oft die Kontrolle über meine Finanzen verliere und es ist schon einige Male passiert, dass ich mein Limit überschritten hab (wofür ich mich auch schäme), deswegen hab ich mir Yuna Card gekauft. Ich kann hier nur so viel ausgeben, wie viel drauf ist. Und es ist gut so :-).
Olaf Kerner schrieb am 29.10.2010:
@Devil:
Vielen Dank für Deinen Kommentar.

> Somit hatte ich jetzt kosten von 24,90€(Grundgebühr) + 9.90€ (Kündigung) + Aufladegebühren und das für nichts und wieder nichts.

Dein Problem ist, daß der Kartenherausgeber im Ausland sitzt, so daß sich ein rechtliches Nachhaken wahrscheinlich nicht lohnt.

Sofern Dein Vertragspartner eine deutsche Bank wäre, würde ein FAX an den Bankenombudsmann helfen. Insbesondere die 9,90€ Kündigungskosten konnte ich auf Anhieb nicht in der Preisliste der Karte oder im angesprochenen Punkt 5 der AGB's finden. Wenn die Karte deutschen Recht unterliegen würde, wäre diese Gebühr möglicherweise nach einem Spruch des Ombudsmannes schnell vom Tisch.
Devil schrieb am 28.10.2010:
Die Yunacard ist absolute Abzocke, ich kann nur jedem davon abraten!!!

Habe die Karte vor ca. 1 Woche erhalten und sie dann aufgeladen, aber noch nicht einsetzt da ich das die Tage machen wollte. Gestern bekam ich dann eine Email vom YunaTeam Zitat: “Sehr geehrter Herr XXXXXX,

Bei Verwendung Ihrer YUNA wurden Unregelmäßigkeiten festgestellt, daher wurde Ihr Kartenaccount aus Sicherheitsgründen gekündigt. Dies ist durch Punkt 5 unserer AGB gedeckt (vgl. https://www.yunacard.com/de/footer/agb/)

Wir bitten um die Übermittlung Ihrer Bankdetails inklusive Kontoinhaber, IBAN und BIC, um den Betrag von € XXX,XX rücküberweisen zu können.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Service Team per E-Mail (info.de@yunacard.com) gerne zu Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr YUNA Team”

Ein Anruf bei der kostenpflichtigen Hotline von Yuna brachte garnichts, da man mir “angeblich” nicht sagen durfe wieso die Karte gesperrt wurde.

Wie erwähnt wurde die Karte nur aufgeladen aber noch nicht eingesetzt (weder zur Zahlung noch um Geld abzuheben).

Durch diese “seltsame” Kündigung fallen Gebühren von 9.90€ an.

Somit hatte ich jetzt kosten von 24,90€(Grundgebühr) + 9.90€ (Kündigung) + Aufladegebühren und das für nichts und wieder nichts.

Also rate ich allen von dieser Abzocke ab, es ist reine Geldverschwendung.
Simone schrieb am 15.09.2010:
Ich verwende diese Prepaid-Karte schon seit einiger Zeit.
Ich habe sie durch Zufall entdeckt und bin heilfroh darüber.
Das wichtigste bei so einem Produkt ist die Akzeptanz und durch die Mastercard-Lizenz ist diese besonders groß. :)
Robert M. schrieb am 07.09.2010:
Danke interessante Lösung im prepaid Bereich, werde mir die yuna mal genauer ansehen, da ich eh auf der suche nach einer KK bin, guter tipp klingt gut.
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