Wärmepumpen werden heutzutage gern in Wohngebäuden integriert, da sie den Energieaufwand für die Heizung erheblich reduzieren. Je nach Systemauslegung kann der Aufwand um bis zu 30 bis 50 Prozent minimiert werden. Die Montage einer solchen Pumpe wird staatlich gefördert. Zudem unterstützen günstige Finanzierungen speziell für solche erneuerbaren Energiesysteme die wachsende Nutzung in Wohnhäusern.
Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Wärmepumpen:
A) Luftwärmepumpe
Als Wärmequelle dient die in der Umgebung befindliche Luft. Über Ventilatoren wird die Wärme dieser Luft und in das System eingeführt.
B) Erdwärmepumpe
Im Erdreich ist das ganze Jahr über eine Temperatur von 8 bis 12 Grad. Diese wird genutzt, indem mit Hilfe der Technik einer Erdwärmepumpe die Wärme des Gases im Innern des Erdreichs nach oben transportiert und für das Wohngebäude nutzbar gemacht wird.
C) Wasserwärmepumpe
Im Gegensatz zur Gaswärme des Erdreichs bei der Erdwärmepumpe nutzt diese Anlage die Wärme des Grundwassers. Dieses wird über einen Förderbrunnen entnommen und dem Verdampfer zugeführt. Dieser wiederum entzieht dem Grundwasser die gespeicherte Wärme.
Da die Anschaffung und der Einbau einer Wärmepumpe relativ kostenintensiv ist, empfiehlt es sich zum Einen, die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch zu nehmen sowie einen geeigneten Finanzierungspartner zu suchen. Dieser könnte beispielsweise die Deutsche Kreditbank AG (DKB) sein. Mit dem DKB-Energie bietet das Institut ein spezielles Darlehen für Investitionen in erneuerbare Energien, der konditionsmäßig besonders günstig gestaltet ist.
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