RedaktionstippBei vielen Menschen, vor allem aus der jüngeren Generation, ist es Standard geworden, sich Medikamente nicht mehr in der Apotheke um die Ecke zu kaufen.
Die Arznei wird bequem über das Internet bestellt.
Doch hier sollte man bei Bestellen genau hinschauen.
Denn die Zahl von gefälschten Medikamenten aus dem Internet ist von Jahr zu Jahr gestiegen.
Die skrupellosen Geschäftemacher haben auch mit der Angst der Menschen vor Schweinegrippe ihr Geschäft gemacht.
Die Einnahme von gefälschten Medikamenten könnte im schlimmsten Fall einen tödlichen Ausgang haben, davor warnt die niedersächsische Apothekerkammer ausdrücklich.
Seit die Panik, vor der Schweinegrippe, von den Medien angeheizt wurde, kam es vermehrt zu Angeboten des gefälschten Medikaments Tamiflu, so die Erkenntnisse vieler Apotheker.
Die Einnahme dieses gefälschten Medikaments hat in den meisten Fällen keine Wirkung und kann sogar gesundheitsschädigend wirken.
Dies ist auch der Grund dafür, warum die niedersächsische Apothekerkammer Alarm geschlagen hat.
Wenn man gefälschte Medikamente einnimmt, kann dies unter Umständen zum Tode führen.
"Über 50 Prozent der über das Internet vertriebenen Medikamente sind inzwischen Fälschungen. Wir fordern fälschungssichere Arzneimittel-Verpackungen", so die Aussage der Präsidentin der Apothekerkammer, Magdalene Linz.
Gefälscht werden nicht nur die Modemedikamente wie Viagra oder Diätpillen, die eigentlich der Verschreibungspflicht unterliegen.
Selbst die einfachsten Medikamente werden nachgemacht.
Der Endkunde kann die Fälschung vom Original kaum unterscheiden.
Den LKA-Experten zu folge, ist das Geschäft mit gefälschten Medikamenten außerordentlich lukrativ und um ein vielfaches höher als beispielsweise bei Drogen.