Die Sparte der Vermögensverwaltung wird von Barclays verkauft.
Als potenzieller Käufer gilt der amerikanische Wettbewerber BlackRock. Wenn das geplante Geschäft so abgewickelt wird, klettert BlackRock auf den ersten Platz und wird zum Primus in der Branche.
Aus der Zentrale in New York werden dann über 2,8 Billionen US-Dollar an Vermögen verwaltet, dies ist das Doppelte der bisherigen Summe.
Als "unübertroffen" bezeichnete der Chef von BlackRock, Laurence Fink, das zukünftige Produktangebot. Die Spanne soll von sogenannten
Hedge-Fonds bis hin zu börsengehandelten Fonds (ETF) reichen.
Am Geschäft der Sparte Vermögensverwaltung bleibt Barclays aber weiterhin beteiligt.
BlackRock zahlt ungefähr 50 Prozent des Kaufpreises für Barclays Global Investors (BGI) in Aktien. Nach dem Abschluss des Kaufgeschäftes behält Barclay ungefähr 20 Prozent an den US-Amerikanern.
Beide Unternehmen, Barclay und BlackRock, wollen bei der Sparte
Vermögensverwaltung und dem Investmentbanking kooperieren.
Die bisherigen Vorstände von Barclays wechseln in den Verwaltungsrat von BlackRock.
Es ist geplant das Geschäft bis Dezember abzuwickeln, um den Verkauf auf den Weg zu bringen, muss Barclay jedoch noch die Zustimmung seiner Aktionäre einholen und die Kartellbehörden müssen grünes Licht geben. Ebenfalls darf auch der US-Finanzinvestor CVC kein höheres Gebot abgeben.
Barclays hatte CVC bereits einen Teil der Vermögensverwaltung versprochen, dabei handelt es sich um die die Fonds-Handelsplattform iShares.
Allerdings hat sich Barclays eine Hintertür, in Form einer Ausstiegsklausel, offen gehalten, welche es ermöglicht sich nach besseren Angeboten umzusehen.
verfasst am 20.01.2012 von Redaktion kerner.de.
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