In einem Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel macht der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Heinrich Haasis, seinen Bedenken Luft. Er macht deutlich, dass die Sparkassen strikt gegen die von der Bundesregierung ausgearbeitete Neuordnung der Landesbanken sind.
Haasis sagte dem Handelsblatt: „Die Sparkassen als Miteigentümer können sich nicht politisch zwingen lassen, neues Kapital einzubringen“. Damit macht er nochmals deutlich, dass die Neuordnung der
Landesbanken von den Sparkassen eher unerwünscht ist.
Die Bundesregierung hat geplant, dass die Sparkassen als Miteigentümer der Landesbanken weiterhin haften, sollte es zu Verluste bei der Auslagerung von riskanten Papieren und Sektoren kommen. In der vergangenen Woche verpflichteten sich dazu die 8 Ministerpräsidenten der Länder mit Landesbanken, die öffentlich-rechtlichen Institute bis 2010 neu zu organisieren. Danach könnte es sein, dass kleinere Landesbanken stehen. Vorher sollen aber riskante Papiere und Bereiche ausgelagert werden.
Am Mittwoch soll vom Kabinett ein Gesetzentwurf zur Gründung von „Anstalten in der Anstalt“ (AIDA) verabschiedet werden.
verfasst am 22.07.2011 von Redaktion kerner.de.
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