Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise scheint sich eine Sparte auch weiterhin über erfolgreiche Abschlüsse zu freuen: Die Riester-Rente. Im zweiten Quartal 2010 verzeichnet dieser Bereich der privaten, staatlich geförderten Altersvorsorge eine erneut hohe Zahl an Neuverträgen. 220.000 Kunden entschieden sich für dieses Modell der Vorsorge.
Für’s Alter sparen scheint für Viele noch immer lästig, bleibt aber auch zukünftig unumgänglich. Genau diese Einstellung, dass private Altersvorsorge notwendig ist, löst derzeit immer stärkeres Interesse unter den Bürgern aus, was die Quartalszahlen der Riester-Rente deutlich belegen. Nicht nur der Spargedanke und die Vorsorge für’s Alter sondern auch die Förderung durch staatliche Zulagen und Steuererleichterungen machen dieses Altersvorsorgemodell zu einer der attraktivsten Varianten.
Im Jahr 2001 eingeführt darf sich die Riester-Förderung bis heute über einen Anstieg der Neuverträge auf 13,85 Millionen freuen (Stichtag: 30. Juni 2010). Im Rahmen dessen verzeichnet auch die Wohn-Riester hohe Zuwachszahlen.
Die staatlichen Zulagen winken für Jeden – unabhängig vom Einkommen, den Familienverhältnissen oder der beruflichen Situation. Der Eigenbeitrag für die private Altersvorsorge in der Riester-Rente beläuft sich auf bis zu vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens, wobei der jährliche Mindesteigenbeitrag bei 60 Euro bzw. 5 Euro pro Monat liegt.
Die Zulagen verteilen sich wie folgt:
• 154 Euro pro Jahr für den Sparenden
• 185 Euro pro Jahr pro Kind des Sparenden
• 300 Euro pro Jahr pro Kind des Sparenden geboren nach dem 1. Januar 2008
Auch steuerlich erweist sich die Riester-Rente als eine echte Sparbombe, denn in der Steuererklärung beträgt der höchstmögliche Sonderausgabenabzug 2.100 Euro.
Riestern lohnt sich, denn mit dieser Vorsorge kommt man in kleinen Schritten zur eigenen Zusatzrente.