Pelletheizungen sind bereits in vielen Wohnhäusern Bestandteil der Heizungsanlagen und auch bei Bauplanungen werden sie immer öfter eingebunden. Da es sich um eine Technik handelt, die auf erneuerbaren Rohstoffen basiert, werden Pelletsheizungen staatlich gefördert. So beträgt im Jahr 2009 die Förderung beispielsweise 2.000 Euro für einen Pellet-Heizkessel mit 5 bis 100 kW Leistung.
Pelletheizungen werden mit speziellen Holzpellets betrieben. Die Anlagen reichen von kleinen Öfen bis hin zu größeren Zentralheizungssystemen. Grundsätzlich dienen sie aber der günstigen und effektiven Erwärmung der Wohnräume. Die Lagerung der Holzpellets erfolgt in loser Schüttung in einem großen Tank oder in einem speziellen Trockenlagerraum. Mittels eines Fördersystems werden sie dem Brenner der Pelletheizung zugeführt.
In der Anschaffung können Pelletheizungen kostenintensiver als vergleichbare Gas- und Ölheizungen sein. Für einen Kessel können da schon mal bis zu 12.000 Euro anfallen. Allerdings kommt das auf das System, die Größe sowie den Hersteller an. Bei den Betriebskosten sind sie allerdings ähnlich. Dennoch empfiehlt sich eine Finanzierung, die sich auf diese Form der erneuerbaren Energien spezialisiert hat, da die Konditionen üblicherweise sehr günstig sind. Beispielsweise vergibt die Deutsche Kreditbank ihren DKB-Energie bereits ab 3,99 Prozent p.a. effektiv. Ein Grundbucheintrag wird nicht vorausgesetzt und die Kontoführung ist kostenlos.
Zudem empfiehlt es sich, die Förderungen für Pelletheizungen in Anspruch zu nehmen. Diese kann bis zu mehrere tausend Euro betragen.
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