Nachdem am gestrigen Mittwoch Details laut wurden, dass Barack Obama bei seinem Besuch in Dresden nicht einmal die Frauenkirche besuchen würde, wurden die Diskussionen immer größer. Wenn Obama in Dresden ist, dann muss er auch das Wahrzeichen dieser Kulturhauptstadt anschauen, wenn er schon kaum ein paar echte Dresdner zu Gesicht bekommt.
Er ist nur kurz zu Besuch, doch in Dresden läuft Alles Kopf. Polizisten türmen sich, Krankenwagen halten sich bereit und die Innenstadt wird langsam abgeriegelt. Ankommen wird Barack Obama heute Abend gegen 18 Uhr. Am morgigen Freitag ist dann ein kleines
Kulturprogramm geplant. Dazu gehört natürlich auch der Besuch der Frauenkirche, die mit viel Mühe, Schweiß und Kraft wieder aufgebaut wurde. Gestern aber wurden Stimmen laut, dass Obama in Dresden nicht einmal die Frauenkirche anschauen wird.
Wie die Sächsische Zeitung berichtet, werde dieser Programmpunkt nun aber doch statt finden. Nach einer Pressekonferenz wird Obama gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel das Gotteshaus besichtigen. Die eigenen Leute aus dem kreise Obamas, die sich bereits in der Landeshauptstadt befinden, haben das Kulturprogramm des US-Präsidenten wieder erweitert. Auch Angela Merkel war die Frauenkirche wichtig.
Dennoch bleibt der Zweifel, ob Barack Obama in Dresden überhaupt die wahre Pracht der Stadt erkennen wird. Tausende Polizisten werden im Einsatz sein und der Zugang zu den
Sicherheitszonen ist nur mit zahlreichen Hemmnissen zu bewältigen. Vielleicht hilft der Besuch der Frauenkirche, dass Obama Dresden erneut besuchen wird – dann aber als „normaler“ Tourist.
verfasst am 22.07.2011 von Redaktion kerner.de.
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