Kristina Schröder: Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen

Fr 03.02.2012 Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Öber 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein / Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich

(Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend)

Mütter und Väter geraten oft zwischen Beruf und Familienleben unter Druck, weil Arbeitszeiten, Schul- und Betreuungszeiten, Öffnungszeiten der Behörden und des Einzelhandels oder der Fahrplan des öffentlichen Nahverkehrs schwer aufeinander abzustimmen sind. Mehr als 70 Prozent der Eltern geben laut Monitor Familienleben 2011 an, dass die Erleichterung der Vereinbarkeit zu den wichtigsten Aufgaben der Familienpolitik gehört.
"In diesem Jahr beschäftigen wir uns vor allem damit, wie wir Zeitbrücken für Familien bauen und Zeitkonflikte für Eltern vermeiden können", sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, anlässlich der Impulsveranstaltung "Familie zuerst! - Familie und Beruf im Takt" der Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" am kommenden Montag in Berlin. "Familien brauchen mehr Gestaltungsspielräume, um Familienleben und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können. Die Lokalen Bündnisse können da eine Schlüsselrolle übernehmen", so Schröder.
"Gerade in der Phase der Familienbildung kommt es für viele berufstätige Eltern zu einer Konkurrenz von Arbeits- und Familienzeit", so Dr. Hans-Peter Klös vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln. "Hier ist es wichtig, Eltern auch mit betrieblichen Maßnahmen die Vereinbarkeit zu erleichtern. Die Arbeitszeiten sind dabei ein wichtiger Faktor."
Die über 660 Lokalen Bündnisse für Familie setzen sich in ihrer Kommune für die Familien ein. Zusammen mit Unternehmen, Jobcentern, Kammern, der kommunalen Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren haben sie schon Tausende Projekte initiiert, die Eltern eine bessere Zeiteinteilung ermöglichen. Die Lokalen Bündnisse beraten unter anderem Unternehmen zum Thema Familienorientierung, so dass Eltern zu flexiblen Arbeitszeiten oder ortsunabhängig arbeiten können. Sie koordinieren Kinderbetreuungsangebote, damit Kinder auch früh morgens, am Nachmittag, in den Ferien oder in Notfällen gut und verlässlich aufgehoben sind.
Die Lokalen Bündnisse sensibilisieren mit Aktivitäten alle Betroffenen vor Ort für das Thema Zeit als zentralen Faktor für das Wohlergehen von Familien. Damit unterstützen sie Eltern und Kinder und verschaffen den Kommunen und der Wirtschaft vor Ort handfeste Vorteile, da der Standort für Arbeitgeber und Beschäftigte attraktiver wird.
Auf der Impulsveranstaltung diskutieren rund 260 Vertreterinnen und Vertreter aus Lokalen Bündnissen gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft neue Ideen, wie Familien mehr Spielräume bei der Gestaltung ihrer Zeit erhalten. Zu den Rednerinnen und Rednern gehörten auch Dr. Hans-Peter Klös, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Mitglied der Sachverständigenkommission zum 8. Familienbericht, und Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel und Schirmherrin des Lokalen Bündnisses in der Stadt.
Das Thema Zeit steht auch im Mittelpunkt des bundesweiten Aktionstages der Lokalen Bündnisse, der alljährlich am 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie, stattfindet.
Hintergrund
Die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Derzeit engagieren sich mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, in rund 5.200 Projekten. 663 Lokale Bündnisse sind in der Initiative bereits aktiv (Stand 31.01.2012). In den Kreisen, Städten und Gemeinden mit einem Lokalen Bündnis leben rund 56 Millionen Menschen. Das Bundesfamilienministerium hat eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau und die Weiterentwicklung der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Servicestelle wird aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de und unter www.bmfsfj.de.

verfasst am 03.02.2012, Quelle Pressemitteilung Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.
Stichworte:
Kristina Schröder: Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen
Diesen Artikel verlinken:
Die auszugsweise Wiedergabe dieses Artikels auf anderen Internetseiten ist ausdrücklich gestattet, wenn ein Link zu unserem Artikel gesetzt wird. Bitte verwenden Sie dazu z.B. folgenden Linkcode:
Name:
Email:
Kommentar:
fb
sms
Empfehlen Sie jetzt diese Seite kostenlos Ihren Freunden per FreeSMS:
sms
Erfahrungen blaue VISA Card Deutschland- Kreditkarte- Testbericht Deutschland- Kreditkarte
Der Kreditkarten- Markt ist in Deutschland um ein Produkt reicher geworden: Die blaue VISA Card Kreditkarte der Hanseatic Bank, welche unter der Domain www.deutschland-kreditkarte.de angepriesen wird. kerner.de hat recherchiert: Ist die neue blaue VISA Card wirklich so verbraucherfreundlich, wie sie auf der Internetseite dargestellt wird?
Weiterlesen »
Edle schwarze MasterCard Kreditkarte auf Dauer ohne Grundgebühr
Pünktlich zur Urlaubszeit stellen viele Urlauber fest, daß sie ohne Kreditkarte viele Dinge nicht machen können: Mietwagenbuchungen, Flugbuchungen und Online- Bestellungen sind oft ohne Kreditkarte nicht möglich. Eine deutsche Bank startet jetzt pünktlich vor der Urlaubssaison mit einer auf Dauer grundgebührfreien MasterCard. 
Weiterlesen »
Deutschland-Kredit kommt mit fairen Konditionen und ohne versteckte Kosten
Es kommt in den meisten Fällen oft anders als man es geplant hat. Am Haus, in der Wohnung oder am Auto versagt etwas seinen Dienst und man muss eine hohe finanzielle Ausgabe tätigen. Diesen Umstand dürften sicher viele Personen schon einmal selbst erlebt haben. Um diese finanzielle Situation zu meistern, entscheidet sich ein sehr großer Teil der Personen für eine Finanzierung. Doch hierbei heißt es Augen auf! In der Regel steht zu Beginn fast immer ein verlockendes Finanzierungsangebot. Doch viele Kreditnehmer übersehen dabei die in diesen Angeboten versteckten Zusatzgebühren und Kosten, welche den vermeintlich so günstigen Kredit plötzlich verteuern. 
Weiterlesen »
Das richtige -Geld- in der Reisekasse
Jetzt beginnt wieder die Urlaubs- und Ferienzeit. Viele Menschen wollen verreisen und da spielt es eine entscheidende Rolle, welche Form von Geld man in der Reisekasse mitführt. Vor dem Antritt der alljährlichen Urlaubsreise sollte man überlegen, ob man Bargeld oder Kreditkarte, Travellerscheck oder Maestro mit nimmt. Denn letztendlich soll es den Urlaub ja versüßen und nicht belasten.
Weiterlesen »
Online- Lexikon zu Finanzthemen mit über 1 Million Wörtern
Das bekannte Online- Lexikon zu Finanzthemen www.finanz-lexikon.de gibt voller Stolz bekannt, dass mittlerweile über 4000 Begriffsdefinitionen mit je ca. 250 Wörtern aufgenommen wurden. Das bedeutet einen Gesamtumfang von 1 Million Wörtern. Die Nutzung ist  kostenlos!
Weiterlesen »
Kriterien für die Wahl der richtigen Kreditkarte
In der letzten Zeit werden die Angebote für eine kostenlose Kreditkarte bei den Verbrauchern immer beliebter. Nach den aktuellen Statistiken zu urteilen, befinden sich jetzt schon mehr als 22 Millionen der bunt bedruckten Plastikkarten in Deutschland im Umlauf.
Weiterlesen »