Während die Bestimmung der Position mit Hilfe von GPS-Satelliten theoretisch eine einfache Triangulation ist, erweist sich dieser Prozess in der Realität als durchaus schwierig. Zuerst einmal muss der GPS-Empfänger eine ausreichende Zahl von Satelliten und deren Signale finden, um die eigene Position berechnen zu können. Dieser Prozess wird auch als Akquisition bezeichnet. 200.000 Korrelatoren sorgen bei der SiRFstarIII-Architektur dafür, dass diese Satellitenakquisition besonders schnell erfolgt. Für eine präzise Berechnung seines Standorts benötigt der GPS-Empfänger allerdings auch die Position der erforderlichen Satelliten in einer sehr hohen Genauigkeit.
Jeder Satellit benötigt für die Übermittlung seiner präzisen Position etwa 30 Sekunden. Der GPS-Navigator muss in der Lage sein, diese Daten von allen für einen Fix benötigten Satelliten zu empfangen. Die Daten sind üblicherweise nur für ca. zwei bis drei Stunden gültig. Unterbricht ein Hindernis wie ein Gebäude oder das Blätterdach eines Baums das Signal während des Empfangs dieser Daten, muss der Receiver auf die nächste Übermittlung der Satellitenposition warten. Unter realen Bedingungen, bei denen der GPS-Receiver üblicherweise in Bewegung ist, kann es mehrere Minuten dauern, bis alle Daten vorliegen, die für die Berechnungen notwendig sind, und ein Fix vorliegt. Dies bedeutet eine recht lange Zeitspanne, in der eine erhebliche Unsicherheit bezüglich der Position besteht und in der daher keine genaue und zuverlässige Navigation möglich ist.
Mit Hilfe von SiRFInstantFixII können preisgünstige PNDs nicht nur schneller mit dem Tracking der Satelliten und der Navigation beginnen, sondern sie kommen dabei im Vergleich zum konventionellen Ansatz zur Ermittlung der Satellitenpositionsdaten auch mit wesentlich schwächeren Signalen zurecht. Damit fällt die Hürde, die oftmals einer reibungslosen Navigation unter eingeschränkten GPS-Signalbedingungen entgegenstand.