Gesellschaftsspiele jetzt wieder im kommen - Lernspiele als Alternativtipp!

Gerade jetzt im Herbst zieht es Kinder zum Spielen wieder ins Haus. Doch hier hört der Spielspaß längst nicht auf. Gesellschaftsspiele sind ein echter Klassiker und Lernspiele als cleverer Geheimtipp immer mehr im Kommen. Lesen Sie hier welche Möglichkeiten sich Ihren Kindern jetzt auftun.

Kinder verbinden die Sommermonate mit Spielen im Freien, dem Plantschen im erfrischenden Nass und leckerem Eis. Doch untrüglich gehen diese Tage alle Jahre immer wieder einmal zu Ende und es heißt, sich allerorts vermehrt in den Häusern und Wohnungen zu beschäftigen. Das Spiel wird dadurch umgestaltet und muss aber keineswegs seinen Reiz verlieren.

Während die Eltern darauf bedacht sind, dass Spiele die Gemeinschaft fördern und einen gewissen Lerneffekt beinhalten, ist für die Kinder – egal welchen Alters – vor allem Spaß und Spannung das Wichtigste am Spiel. Beide Komponenten sollten deshalb optimal in Einklang gebracht werden, damit ein Spiel zum Erfolg wird und nicht in Langeweile ausartet.

Viele Spiele Erfinder oder Spiele Hersteller empfehlen die einzelnen Spiele für Kinder und Jugendliche zudem anhand von Altersstufen. Die Einteilung der Altersstufen orientiert sich dabei zumeist nach unter 3 Lebensjahren, dem Vorschulalter sowie dem Schulalter. Wobei das Schulalter wiederum in mehrere Altersstufen unterteilt wird. Denn gerade in diesem Lebensabschnitt wandelt sich das Interesse mit der steigenden Schulbildung. Weiterhin können Alter übergreifende Spiele eingesetzt werden – die so genannten Spiele von 0 bis 99 Jahren.

Auch muss man nicht immer nur ein Spiel käuflich erwerben, sondern kann sich die schönsten und spannendsten Spiele auch gerne selbst ausdenken. Sei es in Form von Bastelarbeiten, einem selbst erdachten Theaterspiel oder einer eigenen Spielgestaltung. Ganz so, wie es einst schon unsere Großeltern praktizierten. Und man wird merken, viele Spaß diese Art des Spiels plötzlich mit sich bringt. Auch unter einem Einbeziehen von Geschwistern, Freunden und den Erwachsenen.

Lernspiele
Die Kategorie Lernspiele ist äußerst vielschichtig, interessant und fördernd für
Kinder. Die Untergliederung erfolgt dabei entweder nach den Altersstufen oder aber nach der Art des Spieles. Ziel aller Lernspiele ist es, die Kinder in irgendeiner Weise zu fördern.

Die Auswahl eines Lernspieles bedarf so einiger Hintergrundinformationen. Werden sie beispielsweise durch Ärzte, Psychologen oder Pädagogen empfohlen, steckt als Grund eine Förderung von kindlichen Schwächen dahinter. Bei den Eltern zählt oftmals der gleiche Aspekt, falls sie ein kindliches Defizit entdecken und spielerisch ausgleichen möchten.

Um aber dem Kind das Lernspiel optimal darzubieten, muss man sein Interesse dafür wecken. Dies geschieht am Einfachsten, indem man mehrere gleichwertige Lernspiele zur Auswahl bereit hält und dem Kind eventuell selbst eine Entscheidung für ein Spiel überlassen kann. Wobei sicherlich die notwendigen Erklärungen seitens eines Erwachsenen für das jeweilige Spiel erfolgen sollten. Jugendliche hingegen können diese Entscheidung natürlich prinzipiell selbst treffen.

Oder aber der Erwachsene nimmt sich die ausreichende Zeit, das Lernspiel gemeinsam mit dem Kind durchzuführen. Wodurch er unverzüglich eine Erfolgskontrolle über das spielerische Lernen erhält. Bzw. lässt dem Kind das Lernspiel durchführen und überzeugt sich am Ende von dessen neu erworbenen Fähigkeiten. 

Moderne Lernspiele können heute in Form von Gemeinschaftsspielen, Einzelspielen, Computerspielen oder auch kreativen Spielen erworben werden. Als Zielsetzung kann die auditive Wahrnehmung, mathematisches Verständnis, das Experimentieren, die Koordination oder aber die allgemeine Wissenserweiterung stehen. Immer mehr Kindergärten und Schulen unterstützen heute das Lernspiel in Form von Aufklärung darüber sowie Empfehlungen.
Mehr über Lernspiele auf www.lernspiele.org

Gesellschaftsspiele
Das Gesellschaftsspiel dient der Förderung der Gemeinschaft. Gesellschaftsspiele können zudem einen Lerneffekt beinhalten. Teils bilden sich bei Gesellschaftsspielen auch Gruppen, so dass eine Art Teamgefühl entsteht. Je nachdem eben, für welches Gesellschaftsspiel man sich entscheidet.

Das hauptsächliche Ziel von Gesellschaftsspielen ist deren Unterhaltungswert. Denn bei Gesellschaftsspielen steht Spaß, Taktieren und Lachen der Kinder, aber auch der teilnehmenden Erwachsenen, ganz oben.

Ein Klassiker unter den Gesellschaftsspielen ist sicherlich das berühmte „Mensch ärgere Dich nicht“, der schon mehrere Generationen ein Leben lang begleitete. Oder auch Monopoly, verschiedenste Kartenspiele (z.B. Uno, Quartett, etc.) und ähnliche mehr. Heute sehr beliebt sind moderne Strategiespiele, die oftmals sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Ideal also für lange Winterabende. 

Übrigens gibt es auch reine Gesellschaftsspiele für Erwachsene, die in erster Linie ebenfalls die Unterhaltung sowie die Strategie in den Vordergrund stellen. Ganz beliebt sind hierbei jüngst Tabu, die Siedler von Catan, Backgammon, Risiko, passende Spiele zu gewissen Fernsehsendungen sowie von jeher Kartenspiele (z.B. Skat, Canaster, Rommé, usw.). Nicht zu vergessen das legendäre Schachspiel, das weltweit größte Anerkennung erzielen konnte.
Mehr Infos auf: www.gesellschaftsspiele.org

Browsergames
Der aktuellen Zeit entsprechend sind es Browsergames (Spiele im Internet), die in den Kinderzimmern allerorts ihren Einzug halten. Wobei hier die bewegliche Darstellung sowie die zugehörige Geräuschkulisse die Faszination der Kinder und Jugendlichen auf sich zieht. Ebenfalls aber ist es auch der Bezug zu bekannten Spielfiguren, wie das aktuelle Browsergame zu den Wikingerhelden. Oder aber die Findung eigener Interessen innerhalb der übergeordneten Kategorien von Browsergames, wie z.B. Sportspiele, Rollenspiele, Simulationen, Strategiespiele, Allgemeinspiele, Actionspiele, etc.

Allerdings ist der Unterhaltungswert von Browsergames als etwas isoliert zu betrachten, da ein Kind meist alleine vor dem Computer sitzt. Sich bei manchen Spielen allerdings auch einen oder mehrere virtuelle Gegenspieler auswählen kann (Spiel Communitys, Chatspiele, etc.). Was immer noch nicht den direkten Gesprächswert steigert – sprich, dass miteinander Reden von Menschen bzw. das gemeinschaftliche Gefühl fördert.

Immer mehr verantwortungsbewusste Browsergames beziehen jedoch inzwischen die Förderung der Kinder in den Mittelpunkt des Geschehens. Sind also dem entsprechend als Lernspiele zu bewerten. Doch es ist den Eltern anzuraten, genauestens die Auswahl der Browsergames ihrer Kinder zu beobachten bzw. die Betreiber zu hinterfragen.

Viele Browsergames stehen überdies kostenfrei im Internet zur Verfügung. Bedürfen allerdings trotzdem einer persönlichen Anmeldung. Hierzu sollte man die Nutzungsbedingungen der einzelnen Anbieter genauestens durchlesen, um nicht ungewollte Verpflichtungen einzugehen. Kinder bedürfen an dieser Stelle eine Aufklärung durch die Erwachsenen.

Psychologen empfehlen überdies, die Spielzeit von Browsergames dem Alter entsprechend zu begrenzen. Weiterhin sollten Gewaltszenen immer in Spielen vermieden werden. An dieser Stelle ist wiederum dann die Aufsichtspflicht der Erziehungsberechtigten gefragt. 
Fällt Ihre Wahl doch auf die Kategorie Browsergames, empfehlen wir die Seite www.kostenlose-browsergames.org, die einen guten Überblick in diesem Bereich bietet.

Tipp:
Unser mit Stress gefüllter Alltag kann durch eine zeitliche Unterbrechung mit einem Spiel immens bereichert werden. Ebenfalls sollte man als Eltern die Chance nutzen, gemeinsam das Spiel mit den Kindern wieder zu erlernen. Vielfach entdeckt man sich dabei selbst von einer neuen Seite, die sonst verborgen bleibt. Als unschätzbaren Lohn erhält man obendrein leuchtende Kinderaugen, die gemeinsame Minuten mit Spielen mehr als genießen. Und sie später einmal an eine wundervolle Kindheit erinnern lassen, die sie sicherlich gerne auch wieder an die eigenen Kinder zurückgeben wollen. Genau an dieser Stelle würde sich dann ein positiver Spielekreislauf, Generationen übergreifend, bilden können.

verfasst am 22.07.2011 von SpieleMagazin.
Stichworte:

gesellschaftsspiele, lernspiele, browsergames, kinder spiele

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