Bargeldlos zu zahlen scheint weiter voll im Trend zu liegen. Dies beweisen die statistischen Auswertungen der Experten. Zu den bargeldlosen Zahlweisen gehören unter anderem die Kreditkarte, die Maestro-Karte und das Zahlen mit dem sogenannten Geldchip auf der Bankkarte.
Die zuletzt aufgeführte Methode erfreut sich bei den Kunden einer enormen Beliebtheit, denn eine zunehmende Anzahl der Bankkunden nutzt den integrierten Chip auf der Bankkarte.
Der Auswertung einer statistischen Erhebung des Zentralen Kreditausschusses zu Folge, wurden von den Inhabern einer Bankkarte rund 157 Millionen Euro auf den integrierten Geldchip geladen, um anschließend damit an den entsprechenden Akzeptanzstellen zu bezahlen. Im Jahr 2009 lag diese bei ungefähr 152 Millionen Euro.
In Deutschland gibt es derzeit ungefähr 88 Millionen Bankkarten, die über einen solchen Geldchip zum bargeldlosen Bezahlen verfügen.
Die statistische Auswertung ergab weiter, das jeder Inhaber eines Girokontos, der im Besitz einer solchen Karte ist, ungefähr 28 Euro aufgeladen hat, dies wäre ein Euro mehr als im Jahr 2009. Bei jedem Abbuchungsvorgang wurden vom Geldchip ungefähr drei Euro abgebucht. Kontoinhaber, auf deren Bankkarte ein Geldchip integriert ist, verfügen über eine Aufladelimit von 200 Euro. Mit der Geldchip-Funktion kann unter anderem am Parkautomaten, im öffentlichen Nahverkehr oder in Geschäften bezahlt werden. Die lästige Suche nach Kleingeld entfällt auf diese Weise.